Die Maus und der Tanz in Afrika?

Sechs Tage „Safari-Massage“ im Jeep liegen hinter uns. Wir enden in der Highview Coffee Lodge, dort, wo wir gestartet sind. Diesmal reicht die Zeit noch, um den Pool zu genießen – das haben wir uns nach den letzten staubigen, unvergesslichen Tagen in der Serengeti redlich verdient.

Vor dem Abendessen gibt es noch eine kleine Führung durch die Kaffeeplantage und die Botanik der Anlage. Was dann kommt, hat Folgen! Der Reiseveranstalter Chamäleon feiert sein 30-jähriges Jubiläum und hat uns zum Sundowner eingeladen. Inzwischen sind wir Zwölf, eine eingeschworene Gemeinschaft. Jeder versteht sich mit jedem und alle sind füreinander da. Trotz traumhafter Kulisse wird der Sonnenuntergang schnell zur Nebensache.

Es gibt die eine oder andere Flasche Wein aus Tansania. Ich meine mich zu erinnern, dass die Kellner noch ein paar Mal für Nachschub gelaufen sind. Zwischendurch geben wir noch ein kurzes Interview für Chamäleon. Irgendwann ist die Sonne weg und es geht zum gemeinsamen Abendessen. Dann war da doch noch etwas. Das nicht ganz freiwillige Versprechen von Stefan: „Am letzten Abend wird getanzt!“ Wir beide eröffnen den Abend und es dauert nicht lange, bis sich die ganze Truppe zum Rhythmus bewegt. Die Afrikaner trauen ihren Augen nicht, als wir uns dann zu dem neuen Ohrwurm „Karnevalsmaus“ gemeinsam formieren. So kann Gruppendynamik auch funktionieren. Hakuna Matata! Der restliche Abend bleibt in Afrika – was in Afrika geschah, bleibt in Afrika.

Morgen geht es nach Sansibar und es heißt Abschied nehmen.

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