More than a drop und Kilimandscharo

Am Flughafen werden wir von Stefan empfangen, unserem Reiseleiter für die nächsten Tage hier in Tansania. Wir lernen unsere Mitreisenden kennen – eine bunt gemischte Truppe – und haben direkt Zeit für ein erstes Kennenlernen. Zwei fehlen noch, und nach einer Stunde warten, erfahren wir, dass die beiden schon gestern angereist sind. Aber keiner meckert: Wir sind jetzt schon ein tolles Team. „Hakuna Matata“ – keine Sorgen!
Also Koffer in den Bus und ab ins „More than a drop“, unsere erste Unterkunft in Afrika.

Den Hinweg nutzt Stefan, um uns schon mal mit Land und Leuten bekannt zu machen und erklärt uns die “Regeln” für die nächsten Tage. Wir erfahren, dass er ein moderner Massai ist, und er erzählt uns viel über die Traditionen und die Lebensweise seines Stammes. Das „More than a drop“ ist eine Haushaltsschule mit Hotel, wo die Mädchen ein Jahr lang ausgebildet werden. Wir werden mit Hibiskussaft in einer tollen Atmosphäre empfangen. Ein Ibis fliegt über den Garten und begrüßt uns mit seinem markanten Ruf. Heute Abend kochen wir mit Martha und ihren Mädchen.

Es wird ein toller Abend, an dem wir jede Menge einfache Gerichte aus Tansania zubereiten und – vor allen Dingen natürlich – probieren. Nach dem Kochen und dem einen oder anderen alkoholischen Kaltgetränk genießen wir in lockerer Runde unsere selbst zubereiteten Speisen.

Später fallen wir müde ins Bett, natürlich geschützt von einem klassischen Moskitonetz.

Wir sind angekommen.
Am nächsten Morgen wird zeitig gefrühstückt, denn unsere erste Wanderung wartet auf uns. Vor dem Hotel begrüßt uns schon unser heutiges Ziel: der Kilimandscharo mit seinen 5.895 Metern.

Natürlich geht es nicht bis ganz nach oben. Wir wandern einen Teil der Marangu-Route, die auch als „Coca-Cola-Route“ bekannt ist. Wir checken im Nationalpark ein, passieren den Eingang für Wanderer und folgen dem Pfad durch den Urwald.

Wir sind alleine unterwegs, die echten Bergsteiger sind schon früher aufgebrochen.

Links und rechts des Weges zeigt sich bereits die afrikanische Tierwelt: Meerkatzen klettern durch die Bäume und Mantelaffen sitzen oben in den Kronen und genießen den Tag.

Wir wandern bis zum ersten Rastplatz und öffnen unsere Lunchpakete. Ein wenig fühlen wir uns schon wie Gipfelstürmer und vergessene Träume kommen wieder hoch.

Abwärts geht es dann über die Schotterpiste, welche die Träger für die erste Tagesetappe nutzen.

Hier läuft jeder mal mit jedem, und es ist toll, wie schnell man ins Gespräch kommt. Zurück am Gate darf das „Gipfelfoto“ natürlich nicht fehlen.

Das Gefühl zählt, dabei sein ist alles – wir waren hier! Zurück im Hotel reicht es noch für eine Dusche, dann ist der Abendtisch schon für uns gedeckt und wir essen à la carte. Gemeinsam lassen wir den Abend ausklingen, bevor es morgen dann auf Safari geht.

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