Der Weg nach Afrika

Es ist schon ein paar Tage her und in der Zwischenzeit haben wir schon soviel erlebt. Volles Programm und nicht wirklich Zeit in sich zu gehen. Ein Highlight, nach dem Nächsten. Da ist die Anreise schon in Vergessenheit geraten und schon unwirklich. Jetzt kommt die Zeit zum Schreiben und den Urlaub noch mal zu erleben.

Es ging  los am Dienstag, vor jetzt schon fast zwei Wochen, die Reise unseres Lebens. Zu erst zum Solingen Hbf – für mich als eingefleischten Lenneper, ja auch schon Ausland. Wir starten um 14:00 Uhr bei Schnee Richtung Afrika.

Um 15:27 Uhr fährt der ICE von Solingen nach Frankfurt. Es reicht noch für einen Kaffee und dann sitzen wir schon in der 1. Klasse, gemäß dem Spruch: „Nobel geht die Welt zugrunde“. So, jetzt erst mal ein Döschen und auf den Urlaub anstoßen..
Mit 10 Minuten Verspätung kommen wir am Frankfurt Airport an. Es läuft bei der Bahn mit der neuen Chefin, wenigstens bei uns. Der Flieger in Frankfurt geht um 21:35 Uhr.

Wir geben die Koffer ab und gehen durch die Sicherheitskontrolle. Also,  noch genug Zeit für ein Abendessen. Noch mal richtig deutsch essen: Es gibt Käsespätzle und Jägerschnitzel. Darf man doch noch sagen oder ist das auch schon diskriminierend. Weiß man ja heutzutage nicht mehr. Der Rest läuft und nachdem der Flieger vom Eis befreit ist, starten wir pünktlich in den trüben Abendhimmel. Den Flug verbringen wir mit Essen, Videos und Dösen.
Nach dem Sonnenaufgang über den Wolken setzen wir zum Zwischenstopp in Addis Abeba (Äthiopien) auf.

Der Flughafen ist riesig und international, noch kein wirkliches „Afrika-Feeling“. Aber zur Einstimmung  gönnen wir uns erstmal einen traditionellen äthiopischen Kaffee, um festzustellen, dass der normale Kaffee doch besser schmeckt. Aber die Zeremonie, wie er serviert wird, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Eine Dame in traditionellen Gewändern, gießt uns ein.

Bis zum Weiterflug nach Tansania versuchen wir, ein wenig Schlaf nachzuholen. Dann geht es um 10:35 Uhr weiter.

Jetzt geht es über den Äquator, auf die Südhalbkugel.

Schon Wahnsinn, keine 20 Stunden, nach dem Start in Deutschland sind wir am Ziel: Kilimandscharo Airport.

Jetzt müssen wir nur noch durch den Zoll. Nachdem wir dem Beamten glaubhaft erklärt haben, dass wir in Äthiopien nur einen Zwischenstopp von 3 Stunden hatten, dürfen wir auch ohne Gelbfieber Impfung durch. Das hätte noch gefehlt. Und die Koffer sind auch da und die ersten Worte Suaheli sitzen auch schon. Pole, Pole (langsam, langsam). Das Motto der Afrikaner wird uns über den Urlaub begleiten.

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